Auf gemeinsamen Antrag der Fraktionen

SPD, Freie Wähler und Bündnis 90/DIE GRÜNEN

„Tempo 30 für die gesamte Siedlung (außer Liebigstraße)“

hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 24.09.2009 mit 13 : 11 Stimmen nach langer und ausführlicher Diskussion diesen Antrag beschlossen.

Bei der Abstimmung wurde von allen Stadträten der genannten Parteien der Wille einer großen Anzahl von Anwohnern, die sich gegen eine vollständige Ausweisung zur Zone 30 aussprachen, ignoriert.

Herrn Bürgermeister Berninger wurde in der Stadtratssitzung die Liste mit über 500 Unterschriften betroffener Anwohner ausgehändigt. Diese Meinung interessierten aber die Stadträte von SPD, Freie Wähler und Bündnis 90/DIE GRÜNEN in keinster Weise.

Diese Entscheidung können die Anwohner der Siedlung nicht hinnehmen!

Klicken sie hier für Informationen und weitere Aktivitäten und Termine.

15 Kommentare zu „“

  1. Gitta sagt:

    Ohje, was ist nur aus Erlenbach geworden.

    Vor einigen Jahren wurde das Thema Tempo 30 schon einmal diskutiert und depatiert. Denkt Ihr nicht alle, dass es genügend andere Probleme auf der Welt im nahen Umfeld gibt als gegen Tempo 30 zu sein?
    Also ich wäre sehr erleichtert und beruhigt, wenn meine Kinder an einer sicheren Straße in die Schule laufen. Und wie oft wird in der Lindenstraße gerast. Man kann froh sein, dass noch nicht mehr passiert ist. Aber was ich nicht verstehe, WARUM sind Familien mit Kindern gegen eine Tempo 30 Zone? Da machen unsere Komunal Politiker einmal etwas für uns und unsere Kinder, und dann sind junge Familien dagegen!!
    Was wollt ihr denn? Wir fahren auch ALLE mit 30 durch die Bahnstraße und …. haben wir uns schon einmal beschwert????
    Jeder hat einmal das Fahren in der Fahrschule gelernt und jede weiß wie man den Fuß vom Gas nimmt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, aber sollten wir nicht auf unsere Kinder aufpassen und ihnen den Schulweg so sicher wie möglich machen?
    Ich bin für Tempo 30 in der Siedlung. Egal, in welche Stadt man kommt es ist überall Tempo 30 sei es Stuttgart, Frankfurt oder München.

  2. Uli Kaube sagt:

    Ich überlege, im Falle, dass sich Kontra 30 durchsetzt, auch eine Bürgeraktion zu initiieren, die das Ziel hat, dass die Anwohner (bis zum Erfolg) im 20-30m – Abstand versetzt jeweils links und rechts an der Straße ihre Fahrzeuge dauerhaft parken, das nervt natürlich aber dann muss einfach langsamer gefahren werden!

    Selbst auf die Gefahr, dass mir die Fenster eingeschlagen werden – wer würde dabei mitmachen?

    der ganze Text steht im obersten Abschnitt mit der Einladung zum 14.10.

  3. Georg sagt:

    Sie predigen Wasser und trinken Wein!

    Da muss ich also noch mal nachhaken: Wir Erlenbacher Anwohner, die von einer Verkehrsberuhigung profitieren würden, sollen weiterhin Rücksicht nehmen (wir kennen es ja nicht anders – wir sind alle Passivraucher). Ist es wirklich zu viel verlangt, etwas langsamer zu fahren? Was kann man dadurch verlieren? Freiheit vielleicht? “Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt!”
    Zum Glück sind die Menschen, die in anderen Gemeinden leben nicht so borniert, sonst gäbe es schließlich gar keine 30er-Zonen. MITmenschen gründen höchstens BI FÜR 30er-Zonen.

    Für mich ist es auch sehr aufschlußreich zu wissen, dass der Vorsitzende der “BI gegen Tempo 30″ schön ruhig, ungestört und ungefährdet im Silvanerweg wohnt! (Impressum)

  4. Viktor sagt:

    Ich sehe ein, dass an vielen Stellen in der Siedlung der Verkehr nicht optimal läuft. Dennoch denke ich genauso wie die Initiatoren der BI. Tempo 30 ist keine Lösung – schon gar nicht gegen Raser. Was hier keiner bedenkt ist, dass die Kinder der Siedlung (wie auch meine Tochter) täglich über die Liebigstraße zur Schule gehen oder sich dort die Haltestelle für den Bus befindet! Ich befürchte mal, diejenigen die dann nicht mehr an meinem Haus vorbei rasen nehmen dann halt die Liebigstraße… Ob das besser ist?! Ich denke dann wird meine Tochter nicht unbedingt sicherer zur Schule kommen. Ich wäre gerne bereit zum Schutz meines Kindes ein paar Euros zu investieren, aber Zone 30 finde ich nicht gut. Zumal es auch keine Möglichkeit gibt so viele Straßen auf einmal zu kontrollieren!

  5. Melissa sagt:

    Schade, dass es immer noch Leute gibt die meinen das die Zone 30 Verkehrsprobleme in der Siedlung lösen wird.

    Man schreibt hier von Leuten die mit “gefühlten” 70 durch die Straße rauschen? Man schreibt hier von Autofahrern die Rechts vor Links nicht beachten…
    ABER man schreibt mit Tempo 30 wird alles besser – bitte was den?

    Die Leute die sich bisher nicht an Regeln gehalten haben werden es auch dann nicht tun!

    Wo sind wir den sicherer wo ist es den leiser – nur durch ein paar Schilder!?

    Wo sind denn die Personen die schon heute kontrollieren?

    Wo sind die Eltern die ihren Kindern den Umgang mit dem Verkehr beibringen?

    Wieso werden Schulwege oder andere Straßen die viel gefährlicher sind nicht mit Tempo 30 bzw. irgendwelchen “bremsenden Maßnahmen” belegt?

  6. Georg sagt:

    Ich hab mich wirklich gefreut: Endlich soll etwas für unsere (=Anwohner) Sicherheit und Lebensqualität getan werden.
    Und dann seh´ich diese Plakate in der Lindenstrasse!
    Ich denke, das gibt´s doch nicht! Was sind das für Leute, die ausschließlich an sich und ihre persönliche Freiheit denken (z.B. Ingo, der mit 30 kriechen soll)? Die berechtigten Wünsche und Anliegen der betroffenen Anwohner sind ihnen offensichtlich sch-egal!
    Die Initiatoren der BI fragen: Was kostet das? – Wer bezahlt das?
    Natürlich die Allgemeinheit.
    Was kostet ein Menschenleben, die Heilung eines verletzten Kindes? Wer bezahlt das? Natürlich die Allgemeinheit.
    Ach, es ist noch gar nicht so viel passiert – wann ist dann, bitteschön, genug passiert?
    Aber so weit muss es doch nicht kommen – vorbeugen ist besser als heilen, das wussten schon unsere Vorfahren. (Aber früher gab es andererseits auch schon dumme und ignorante Mitmenschen).
    Apropos Kosten: Wieviel Zeit kostet es, statt mit 50 (sagen wir besser 60+) nur noch mit 30 km/h zu fahren? Ich hab es ausgerechnet: 24 Sekunden bei 500 m Fahrtstrecke (hin und zurück weniger als eine Minute).
    Überall in Deutschlands Wohngebieten werden die 30er-Zonen ausgeweitet, gleichzeitig sinken die Zahlen der Verkehrstoten auf historische Werte. Natürlich liegt das auch an Airbags, Promillegrenzen, ESP, usw. Aber Fussgänger und Radfahrer sind weiterhin kaum geschützt.
    Zum Argument: langsam durch “Rechts vor Links” kann ich nur sagen: Stellen sie sich an, sagen wir, die Einmündung von Schillerstrasse in die Lindenstrasse und vergleichen Sie: Wieviele Autofahrer, aus Richtung Unterführung kommend, drehen ihren Kopf nach rechts und wieviele schauen nur geradeaus? Erschreckend!

    Vielleicht sollte Udo Lindenberg sein Lied “Wozu sind Kriege da?” umschreiben in “Wozu sind Tempo 30-Zonen da?”
    Oder? Kriege sind schlimm, 30er-Zonen nach Meinung der BI ja auch!

    Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass meine Gedanken niemanden überzeugen vernünftig zu werden.
    Aber nachdem mich auch einen Unfall hatte (allerdings nicht in der Siedlung) und ich jetzt verletzt bin, hab´ich Zeit zum Schreiben.

  7. Roland sagt:

    Hallo,

    habe gerade die Seite bürgerinitiative-tempo-30 aufgerufen. Da fährt gerade ein PKW mti mindestens Tempo 70 mitten auf der Strasse (wenn es sein muß auch links) damit man ausweichen kann wenn jemenad aus der Seitentraße kommt bei mir vorbei. Das ist Normalität.
    Wir wohnen seit 35 Jahren in der Lindenstraße. Seit dieser Zeit sind der Verkehr und die unangepassten Geschwindigkeiten immer ein Problem gewesen. Es geht hier nicht darum, dass diejenigen welche vernünftig fahren bestraft oder in ihrer Freiheit beschränkt werden sollen.
    Aber, in den 35 Jahren haben wir direkt vor unserem Hause vier Unfälle mit Personenschaden – einer davon mit Todesfolge – erlebt. Blechschäden haben wir nicht mitgezählt.
    Als vor wenigen Wochen die Messung über die Geschwindigkeit durchgeführt wurde, war das Schild direkt vor unserem Hause angebracht. Viele Fahrzeuge bremsten ab und fuhren wischen 30 und 40 kmh. Vielleicht weil die FahrerInnen nicht wußten ob 30 oder 50 Tempolimit ist? Während der Zeit der Temomessung war die Belastung so gering wie in den vergangen 35 Jahren nicht. Es war traumhaft ruhig. So könnte es bleiben.
    Wenn man beobachtet, wie täglich viele Schulkinder beim Schulheimweg beim Rangeln und Toben vom Gehsteig herunter und auf die Straße kommen grenzt es an Wunder, dass noch nicht mehr passiert ist.
    Wir sind für Tempo 30, damit dann vielleicht Tempo 50 gefahren wird.

  8. serdi sagt:

    Unsinn, daß mann als ausländer kein strafzettel in erlenbach bekommt,
    denke kaum, das aus angst der stadtrat, in der liebingstrasse keine tempo 30 gilt.(olli!!)
    Auf jeden fall bin ich dort gegen Tempo 30, weil man das nicht regeln muss.
    Man kann dort kaum schneller fahren und wenns einer mal eilig hat, der
    kann max. 40-50 kmh fahren, außer ein paar spezialisten, die würden sowieso kein limit interressieren.

  9. Olli sagt:

    Finde diese ganze Diskussion blödsinnig!
    Durch die ganzen Rechts-vor-Links-Regelungen kann man sowieso nicht viel schneller als 30 teilweise fahren – also macht ein 30-Schild den Bock auch nicht mehr fett.
    Was mich ärgert ist, daß die Liebigstr., wo die meisten Kinder am Straßenrand spielen, von dieser Regelung ausgenommen wird – Ziel klar verfehlt!
    Könnte aber auch sein, daß dies aus Angst vor der dort wohnenden nichtdeutschen Bevölkerung geschieht.
    Als Deutscher bekommt man in diesem Kaff ja auch Strafzettel, wo “Andere” keine bekommen. UND DAS STIMMT – da braucht keiner ein Gegenargument zu bringen.
    Armes Deutschland! Armes Erlenbach!

  10. Michael sagt:

    Der Plan sieht doch vor, dass die Liebigstraße nicht zur Tempo 30 Zone gehört.
    Damit ist doch alles OK. der Rest der Siedlung ist Wohngebiet. In einem Wohngebiet Tempo 30 zu habe ist vollkommen normal oder das Mindeste was man den Anwohnern, die dort leben und nicht nur wohnen tun kann.

  11. ingo sagt:

    Bin total gegen 30 km/h.
    Wer so oft am Tag wie ich die Lindenstrasse rauf und runter fahren muss, möchte nicht mit 30 dahinkriechen.
    Wenn alle sich nach den Verkehrsregeln halten würden,dann wäre solch eine Diskussion kein Thema.
    Wenn ich dann so einen Kommentar wie den von “Kai” lese ,dann kriege ich das grosse Kotzen.

  12. Linda sagt:

    Also bitte, wenn sich jeder an die Strassenverkehrsordnung hält, so wie er das in der Fahrschule gelernt hat, dann sollte es da keine Gefährdung geben.
    Ich selbst laufe jeden tag seit dem Jahr 2000 die Lindenstrasse entlang und wie es unschwer erkennbar ist: ich lebe noch! Und ich habe diese Strasse nie als Gefährdung empfunden!

  13. Mike sagt:

    Ich frag mich was das soll? Fahr mal durch viele kleine hessische Käffer, da ist schon ewig an den Durchgangsstraßen 30. Warum sollte das nicht in einem Wohngebiet gehen?
    Wenn ich sehe wie oft die Linden- Schillerstraße entlanggeheizt wird und dann noch Familien mit Kindern gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung sind, kommt mir die Galle hoch.

  14. ddeml sagt:

    jo, und solche kraftausdrücke wirken auf mich auch richtig seriös, objektiv und argumentativ fundiert.

  15. kai sagt:

    tut mir leid, aber das ist das blödsinnigste, was ich bisher je in meinem briefkasten gefunden habe..
    fahr deine 30 kmh, gefährde nicht die leute, halt die fresse und nerv uns nicht mit deinem scheißdreck

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